Donnerstag, 21. April 2016

Ein Leben für die Krone - Zum 90. Geburtstag von Queen Elizabeth II.

Cari fratelli e sorelle dell´umanita,

am heutigen Donnerstag, dem 21. April 2016, wird die britische Königin Elizabeth II. 90 Jahre alt. Die alte, aber immer noch sehr rüstige Dame verbringt ihren runden Geburtstag heuer mit einem Rundgang durch die Straßen in der Nähe von Schloss Windsor und wird ihren Ehrentag heute abend mit einem festlichen Dinner auf Schloss Windsor, zu dem sich auch ihr 94 Jahre alter Gatte, Prinz Philip, sowie ihr Sohn, der ewige Thronfolger Prinz Charles und dessen zweite Gattin Camilla einfinden werden, abschließen.

Dazu zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, Eure Majestät, und alles erdenklich Gute, vor allem aber weiterhin gute Gesundheit und ein stoisches Durchhaltevermögen für das neue, einundneunzigste Lebensjahr und alle weiteren Jahre, die da noch kommen mögen!

Neunzig Jahre sind fast ein Jahrhundert und seit mehr als 64 Jahren regiert die heutige Queen ununterbrochen mit eisernem Willen und absoluter Pflichterfüllung und wurde so zu einer immerwährenden Konstante in einer sich immer schneller verändernden Welt. Seit dem 09. September 2015 ist die Queen zudem die am längsten regierende Monarchin in der Geschichte der britischen Monarchie. Queen Victoria, die 1819 geboren wurde, regierte von 1837 bis 1901 fast 64 Jahre, als sie am 22. Januar 1901 im Alter von 81 Jahren nach mehr als 40 Jahren Witwendasein (ihr Gatte, Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819 - 1861), war 1861 mit erst 42 Jahren viel zu früh gestorben) starb. Die Epoche, in der Queen Victoria regierte, wird noch heute als "Viktorianisches Zeitalter" bezeichnet, in dem das britische Empire seine größte Macht und Ausdehnung hatte - es umfasste um 1900 fast 1/3 der gesamten Welt!

Nur der thailändische König Bhumibol regiert mit seinen inzwischen 88 Jahren noch länger als die Queen und feiert in diesem Jahr den 70. (!) Jahrestag seiner Krönung.

Die Queen hat in ihrem langen und erfüllten Leben viele Kaiser, Könige, Präsidenten, Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Päpste kommen und gehen sehen. Wenn der jeweils neugewählte britische Premierminister der Queen zum ersten Mal bei der wöchentlichen Privataudienz im Buckingham-Palast seine Referenz erweist, so soll die Queen noch jedem neuen Premierminister ihrer Regentschaft vor Augen geführt haben, dass Sir Winston Churchill (1874 - 1965) der erste ihrer bis heute 13 Premierminister war und man daher in einer langen Tradition stehe. David Cameron dürfte, wenn man die Langlebigkeit und Vitalität der inzwischen hochbetagten Königin zum Maßstab nimmt, sicherlich nicht ihr letzter Premierminister gewesen sein.

Was hat die hochbetagte Queen nicht alles in ihrem langen Leben erlebt?

Die Hyperinflation, der Aufstieg und Vormarsch des Faschismus, der Zweiten Weltkrieg mit der Bombardierung Londons, die Hochzeit mit Philip Mountbatten im Jahr 1947, der frühe Tod ihres Vaters George VI. im Jahr 1952, die Geburt der vier Kinder Charles, Anne, Andrew und Edward, die Hochzeiten, Skandale und Scheidungen ihrer Kinder, der Abschied von ihrer kleinen Schwester Prinzessin Margaret und von ihrer hochbetagten Mutter, der Queen Mum, und die Freude an ihren Enkelkindern und Urenkelkindern - alleine diese Fülle an Erlebnissen ist Stoff genug für eine umfangreiche Biographie.

Geboren am 21. April 1926 als älteste Tochter von Albert, genannt "Bertie", des damaligen Herzogs von York (1895 - 1952), und seiner Frau Lady Elizabeth Bowes-Lyon, der späteren "Queen Mum" (1900 - 2002), genoss Elizabeth Alexandra Mary of York gemeinsam mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester, Margaret Rose Bowes-Lyon (1930 - 2002), eine behütete Kindheit in London und auf Schloss Windsor, wo die beiden Mädchen nach dem Tod des alten Königs George V. (1865 - 1936) und der Abdankung von Elizabeths Onkel, Edward VII. (1894 - 1972), der für seine große Liebe, der zweimal geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson (1896 - 1986), auf den Thron verzichtete und mit ihr als Herzog und Herzogin von Windsor ins Exil nach Paris ging, auf Schloss Windsor nach der Thronbesteigung ihrer Eltern, König George VI. und Königin Elizabeth, die Kriegsjahre verbrachten. Dabei wurde der Buckingham-Palast allein 1940 mehrmals bombardiert, was die damalige Königin sehr resolut und unerschrocken mit den Worten "I am almost glad we have been bombed. Now it makes me the feeling I can look the East End in the face!" (Ich bin fast froh, dass wir bombardiert worden sind. Nun habe ich das Gefühl, dem East End in die Augen sehen zu können!") quittierte. Das East End, das Londoner Armenviertel im Osten der Stadt, wurde von den Bombardements der Nationalsozialisten am schwersten getroffen.

Nachdem am 08. Mai 1945 die Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges verkündet wurde, erschienen das Königspaar und seine beiden Töchter gemeinsam mit dem legendären Premierminister jener Jahre, Sir Winston Churchill, auf dem Balkon des Buckingham-Palastes und ließen sich von einem jubelnden Volk frenetisch feiern. Der Legende nach sollen König George VI. und Queen Elizabeth ihren beiden Töchtern sogar erlaubt haben, inkognito mit anderen jungen Menschen auf den Straßen von London bis in die frühen Morgenstunden hinein das Kriegsende zu feiern und ihren Eltern und dem Premierminister zuzujubeln.

In den Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zeigte sich, dass es um die Gesundheit von König George VI. nicht zum Besten bestellt war. Der König, der inzwischen nicht nur von seiner Gattin Elizabeth, sondern auch von seiner Tochter, Prinzessin Elizabeth und seinem Schwiegersohn, Prinz Philip, unterstützt wurde und wegen seines Stotterns Sprachunterricht bei dem Logopäden Lionel Logue (1880 - 1953) nahm, hatte immer wieder Probleme mit seinen Beinen und seiner Lunge, bis man schließlich feststellte, dass er schwer an Lungenkrebs erkrankt war. Am 06. Februar 1952 schließlich sollte sich sein mit 56 Jahren viel zu kurzes Leben einem frühen Ende zuneigen, in den frühen Morgenstunden schlief er nach einem Jagdausflug mit Freunden in seinem Bett friedlich ein. Ein Diener, der den Monarchen am nächsten Morgen wecken wollte, fand diesen tot im Bett liegend vor und informierte sofort die nächsten Familienangehörigen.

"Berties" resoluter, lebenslustiger und beim Volk außerordentlich populärer Gattin, der nunmehrigen Königinmutter Elizabeth, die im Volksmund schlicht "Queen Mum" genannt wurde, aber war ein außerordentlich langes, reiches und erfülltes Leben beschieden:
Erst 2002 ging die "Queen Mum", die noch im viktorianischen Zeitalter geboren wurde, friedlich in ihrem respekteinflößenden einhundertunddritten Lebensjahr aus dieser Welt, damit überlebte sie ihren einzigen Mann um fast seine eigene Lebensspanne, nämlich mehr als fünfzig Jahre.

Prinzessin Elizabeth war zuvor gemeinsam mit ihrem Mann, dem Herzog von Edinburgh, nach Kenia gereist, um ihren schon schwer erkrankten Vater zu vertreten. Die Legende will es so, dass die heutige Queen nachts als Prinzessin ein Baumhaus bestieg und am nächsten Morgen das Baumhaus als Königin wieder verließ, ohne es zu ahnen. Nachdem Prinz Philip, der zuvor von seinem Adjutanten vom Tod des Königs informiert wurde, am Morgen der neuen Königin Elizabeth II. die traurige Nachricht übermitteln musste, brach das neue Königspaar seinen Aufenthalt in Kenia ab und reiste sofort nach London zurück, wo schon der Premierminister Churchill und die trauernden Familienmitglieder auf sie warteten.

Nachdem man die Trauerfeiern für den verstorbenen König und im Jahr darauf auch für dessen Mutter, Queen Mary (1867 - 1953), abgehalten hatte, wurde alles für die prunkvollen Zeremonien zur Krönung der mit erst 26 Jahren noch sehr jungen Königin vorbereitet. Über eine Milliarde Zuschauer sahen am 02. Juni 1953 die glanzvolle Krönung Elizabeths II., es war das erste im Fernsehen direkt übertragene Ereignis der Welt.

In den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten konnte Königin Elizabeth II. ihren Erfahrungsschatz erweitern und bereiste zusammen mit ihrem Gatten Prinz Philip mehr als 117 Länder, sie setzte sich unermüdlich für den Aufbau und die Erweiterung des Commonwealth als Nachfolgeformat des britischen Empires ein.

Doch in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren sollten über der britischen Monarchie erste dunkle Wolken aufziehen: Nachdem der britische Thronfolger Prinz Charles 1981 die erst 19 Jahre alte Kindergärtnerin aus adeligem Hause, Lady Diana Spencer, geheiratet hatte und die beiden zwei Söhne, William und Harry, bekamen, endete alles, ebenso wie in der 1986 geschlossenen Ehe zwischen Priz Andrew und der bürgerlichen Sarah Ferguson, "Fergie" genannt, in einer schmutzigen Schlammschlacht, die 1992 einen ersten furchtbaren Höhepunkt fand. Das Jahr 1992 ging als sogenanntes "annus horribilis" (schreckliches Jahr), wie es Königin Elizabeth II. selbst formulierte, in die Geschichte ein, zumal sich Prinzessin Anne und Mark Philips scheiden ließen und zu allem Überfluss auch noch Schloss Windsor in einer Feuersbrunst ausbrannte.

1996 ließen sich Charles und Diana scheiden, ebenso im darauffolgenden Jahr "Fergie" und Andrew. Der plötzliche, mit erst 36 Jahren viel zu frühe Unfalltod der Prinzessin von Wales im August 1997 in Paris löste eine weltweite Welle der Anteilnahme aus und brachte das Königshaus in die Kritik, weil es die Königin scheinbar versäumt hatte, rechtzeitig ihre Anteilnahme am Ableben ihrer tödlich verunglückten früheren Schwiegertochter zu bekunden. Doch die Queen konnte mit einer von ihr selbst kurzfristig anberaumten Fernsehansprache, in der sie Prinzessin Diana würdigte, die Wogen wieder glätten, so dass die britische Monarchie wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen konnte.

Das Jahr 2000 schließlich sollte ein ganz besonderes Ereignis mit sich bringen:
Im August 2000 feierte die Mutter der britischen Königin, die Queen Mum, mit viel Glanz, Pomp, Paraden und einem Gläschen ihres geliebten Gin Tonic ihren einhundertsten Geburtstag und war damit das erste Mitglied der britische Königsfamilie, das dieses besondere Alter erreichen durfte. Ihre Tochter, die Queen, ließ ihr eine von ihr selbst mit "Lilibet", dem einst von der Mutter gegebenen Kosenamen, unterschriebene Glückwunschkarte mit dem Konterfei der Queen schicken. Im Dezember 2001 schließlich feierte mit Prinzessin Alice (1901 - 2004), der Herzogin von Gloucester, bereits das zweite Mitglied der britischen Königsfamilie seinen einhundertsten Geburtstag, bei dem ihre Nichte, die heutige Queen, ebenfalls anwesend war.

2002 feierte die Queen glanzvoll ihr Goldenes Thronjubiläum, dabei hatte das Jahr für sie nicht gut begonnen: Im Februar 2002 musste sie Abschied nehmen von ihrer jüngeren Schwester, Prinzessin Margaret, die im Alter von 71 Jahren nach mehreren Schlaganfällen im King-Edward-VII-Krankenhaus in London gestorben war, und sieben Wochen später von ihrer hochbetagten Mutter. 102 Jahre alt ist die Königinmutter, diese große alte Dame der britischen Monarchie, geworden. Mehr als ein ganzes Jahrhundert nicht nur britischer Geschichte - vom viktorianischen Zeitalter bis zum Zeitalter des Internets, der Handytelefonie, des Cyberspace und der modernen Massenmedien - war vergangen, als die Queen Mum Ende März 2002, am Wochenende vor Ostern, in Anwesenheit ihrer ältesten Tochter und ihrer Lieblingsnichte, der heute fast 91-jährigen Margaret Rhodes, in ihrem Bett in der Royal Lodge von Schloss Windsor im Schlaf für immer die Augen schloss.

Mit einer respektvollen Trauer, ja sogar in einer fast schon heiteren Stimmung, verabschiedete sich die ganze Welt von Elizabeth Bowes-Lyon, dem neunten Kind eines Grafen aus schottischem Hochadel, die als Queen Elizabeth durch ihr unerschrockenes, ja auch souverän inszeniertes Auftreten im Zweiten Weltkrieg sehr populär wurde und als Queen Mum, der so verehrten "Großmutter der Nation", von der ganzen Welt geliebt wurde. Viele Briten standen in der milden Frühlingsluft des Aprils 2002 über zwei Kilometer lang Schlange, um am mit dem den legendären "Koh-i-noor"-Diamanten (dt.: "Berg des Lichts", dieser Diamant soll verflucht worden sein und nur von Gott oder einer Frau ungestraft getragen werden und so Queen Mum unter anderem zu ihrem hohen Alter verholfen haben...) tragenden Sarg der Königinmutter, die nun hochbetagt gestorben war, vorbeizudefilieren und ihr die letzte Ehre zu erweisen.
Die Tradition will es so, dass beim Ableben eines Monarchen die Glocken der Londoner Kirchen und Kathedralen und selbst der berühmte "Big Ben" im heutigen Elizabeth Tower jeweils einmal pro Minute für jedes Lebensjahr des Verstorbenen läuten. Als vor mehr als 64 Jahren die Beisetzungsfeierlichkeiten für König George VI. stattfanden, läuteten die Glocken 56 Minuten lang, weil der König im Alter von nur 56 Jahren im Schlaf gestorben war. Fünfzig Jahre und zweiundfünfzig Tage später hatten die armen Glöckner eine ganze Menge zu läuten: Für die Königinmutter indes läuteten die Glocken 102 Minuten lang, dies war ein besonders eindrucksvolles Zeichen dafür, dass mit dem Tod von Queen Mum auch eine ganze Epoche zu Ende gegangen war. 

Zwar gab es eine große Anteilnahme am Hinscheiden der Königinmutter, aber es brach dennoch angesichts des sehr hohen Alters und des erfüllten Lebens der Verstorbenen nicht die große Massentrauer wie zu Zeiten der viel zu jung aus dem Leben gerissenen Prinzessin Diana aus. Vielmehr drückten viele Trauernde in vielen Briefen und durch viele Zettel und sogar mit der einen oder anderen Flasche Gin auf humorvolle Art und Weise ihre Dankbarkeit für das außerordentlich lange und erfüllte Leben von Queen Mum aus und feierten das Leben dieser Jahrhundertkönigin.

Eineinhalb Jahre später, im November 2004, verabschiedete sich das gesamte britische Königshaus, allen voran Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, nun auch von Prinzessin Alice, der Herzogin von Gloucester, die mit nahezu 103 Jahren den Altersrekord des bisher ältesten Mitgliedes eines Königshauses in der gesamten Weltgeschichte überhaupt hält. Prinzessin Alice, deren Leben ebenso lange währte und besonders reich an Abenteuern wie das ihrer Schwägerin, der Königinmutter, war, galt als das letzte Mitglied der Generation der "Edwardianischen Epoche", jener Epoche, die von dem Sohn von Queen Victoria, König Edward VII. (1841 - 1910) geprägt war und ihr friedlicher Greisentod markierte den endgültigen Abschied von der Vorkriegsepoche des Ersten Weltkrieges.

Das britische Königshaus war nun nach dem Dahinscheiden von Queen Mum und von deren Schwägerin, Prinzessin Alice, endgültig im 21. Jahrhundert angekommen:

2012 beging die Queen ihr Diamantenes Thronjubiläum, sie, die sich extra zu diesem Anlass einen ganz besonderen Auftritt als ältestes "Bondgirl" der Welt an der Seite von James Bond (Daniel Craig) gönnte, genoss die Zuneigung ihrer Landsleute und der der ganzen Welt sichtlich.
Mit der Hochzeit von Prinz William mit der bürgerlichen Catherine "Kate" Middleton im Jahr 2011 kam seit den Zeiten von Prinzessin Diana der Glamoureffekt wieder zurück in den Buckingham-Palast und mit den Geburten von Prinz George im Jahr 2013 und seiner Schwester, Prinzessin Charlotte, im Jahr 2015 wurde die Thronfolge bis weit ins 22. Jahrhundert hinein gesichert. Zuvor, im Jahr 2005, konnte Prinz Charles endlich seine langjährige Mätresse, Camilla Parker-Bowles, geborene Shand, ehelichen - die Ehe des Prinzen von Wales und der Herzogin von Cornwall gilt bis heute als sehr glücklich und inzwischen gilt es schon als ausgemacht, dass auf Queen Elizabeth II. eines Tages König George VII. und Queen Camilla folgen werden.

Bis es allerdings soweit ist, werden noch viele Jahre vergehen, denn die Queen erfreut sich nach wie vor guter Gesundheit und hat zudem offensichtlich auch noch die guten Gene ihrer hochbetagt gestorbenen Mutter geerbt. Und doch bereitet man sich am Hofe langsam und unspektakulär auf den Übergang von der Königin auf ihren Sohn, den Thronfolger, vor:

Wie wir alle wissen, ist Königin Elizabeth II. anglikanischen Glaubens und nimmt aus ihrem Glauben heraus ihre Verantwortung, die ihr mit ihrer Krönung und nach anglikanischer Überlieferung von Gott übertragen wurde, sehr ernst. Schon alleine deswegen wird sie nicht abdanken, sondern vielmehr bis zu ihrem Tod formal im Amt bleiben und ingravescentem aetatem Prinz Charles als König im Wartestand in den nächsten Jahren mehr und mehr das Tagesgeschäft überlassen und sich allmählich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und bis zu ihrem letzten Atemzug weniger Termine wahrnehmen.

In einer sich immer schneller und radikaler verändernden Welt ist die Queen sich selbst immer treu geblieben und verfährt bis heute stets nach dem Motto:

"Wenn Du willst, dass sich nichts verändert, dann musst Du dafür sorgen, dass sich alles ändert!". 

Mir bleibt nun nur noch eines zu sagen: Ich verneige mich mit großem Respekt vor der  Lebensleistung von Königin Elizabeth II. und wünsche weiterhin frohes Schaffen und eine gute Gesundheit für das vor ihr liegende zehnte Lebensjahrzehnt.

In diesem Sinne:

God save our gracious Queen,
Long live our noble Queen,
God save the Queen!
Send her victorious,
Happy and glorious,
Long to reign over us;
God save the Queen!

O Lord our God arise,
Scatter her enemies
And make them fall;
Confound their politics,
Frustrate their knavish tricks,
On Thee our hopes we fix,
God save us all!

Thy choicest gifts in store
On her be pleased to pour;
Long may she reign;
May she defend our laws,
And ever give us cause
To sing with heart and voice,
God save the Queen!

Not in this land alone,
But be God's mercies known,
From shore to shore!
Lord make the nations see,
That men should brothers be,
And form one family,
The wide world over.

From every latent foe,
From the assassins blow,
God save the Queen!
O'er her thine arm extend,
For Britain's sake defend,
Our mother, prince, and friend,
God save the Queen!

Lord grant that Marshal Wade
May by thy mighty aid
Victory bring.
May he sedition hush,
And like a torrent rush,
Rebellious Scots to crush.
God save the Queen! 


And that´s the way it is. It´s Thursday, April 21st, 2016. 

Euer Bentossimo



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